Kleinteilelager – klassisch sowie automatisch

Kleinteile nehmen nicht viel Raum weg. Aber ein Unternehmen, welches etliche Kleinteile für die Produktion gebraucht bzw. für die Instandsetzung, hat schon einen ordentlichen Umfang an Kleinteilen. Da lohnt es sich auch ein automatisches Kleinteilelager einzurichten. Was steckt dahinter? Wie funktioniert es?

In seiner kleinsten Ausführung sieht ein Kleinteilelager so aus, dass ein Unternehmen die verschiedenen Kleinteile in Kartons oder Kästen lagert – irgendwo in der Werkstatt beziehungsweise sogar im Regal im Büro. Ist das Unternehmen größer und werden täglich Massen an Kleinteilen gebraucht für die Produktion oder Reparatur, ist ein automatisches Kleinteilelager sinnvoll. Hierbei handelt es sich um eine Form von Depot, das über ein ausgeklügeltes Regalsystem vefügt.

Diese sind in einen oder in mehreren Gänge sortiert und verfügen über ein Regalbediengerät – in jeder Gasse. Die passenden Kleinteilbehälter sind ebenfalls nicht winzig, sondern schon einigermaßen groß. Zudem gehört zu einem Kleinteilelager auch stets ein oder mehrere Kommissionierplätze.

Kinderleichte Beiholung wie auch Distribution

Während in einem solchen Kleinteilelager das Beiholen der Kleinteile über die Regalbediengeräte läuft, werden an den Kommissionierplätzen die Kleinteile auf die diversen Abteilungen verteilt. Dies geschieht meistens vor Produktionsbeginn sowie auch die komplette Arbeitszeit über,wenn an den Maschinen bzw. Handbestückungsplätzen Nachschub gebraucht wird. In derartig großen Betrieben läuft die Verteilung der Kleinteile nach einem bestimmten Zeitmuster häufig ab. Denn aus der Erfahrung ist klargeworden, wie lange der Vorrat an Kleinteilen an den diversen Arbeits- bzw. Maschinenplätzen genügt bevor wieder nachgelegt bzw. nachgefüllt werden muss. Für den reibungslosen Ablauf sorgt eine Steuerungssoftware, die zu einem derartigen automatisierten Kleinteilelager ebenfalls dazu zählt.

Jene kann programmiert werden, so das die passenden Kleinteile frühzeitig an den Bearbeitungsplätzen sind. Dafür wird die Liste mit den erforderlichen Kleinteilen in das Lagerverwaltungssystem eingegben. Dieses ist meist mit dem Warenwirtschaftssystem beziehungsweise dem ERP-System gekoppelt. Über das jeweilige Lagerverwaltungssystem wird and die Steuerungssoftware übermittelt welche der Behälter im Kleinteilelager an den Kommissionierplatz geliefert weden müssen. Nach der Entnahme der Kleinteile wird der Behälter vom System wieder zurückgebracht an seinen Platz.

In kleinen Betrieben lohnt sich ein derartiges automatisiertes Kleinteilelager natürlich nicht. Hier werden manuelles kleinteilelager die Kleinteile per Hand von ihrem Standort geholt und die passende Menge entnommen. Doch ob jetzt große oder kleine Betriebe: Kleinteile sollte man nicht unterbewerten. Denn ohne sie ist kaum etwas zusammenzubauen. Zu den Kleinteilen zählen unter anderem Schrauben wie auch Muttern, aber auch sonstige Kleinteile. Dem Kleinteilelager ist aus diesem Anlass eine doch hohe Aufmerksamkeit zu widmen, wenn es um die Planung des Betriebsablaufes geht.

Ausschlaggebend ist hier auch der Standort vom Kleinteilelager. Ist das Kleinteilelager zu weit extern untergebracht, bedeutet dies lange Wege für die Beiholung der erforderlichen Kleinteile sowie dadurch Zeitverlust.

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